Gut KLauz-1

Körpa Klauz

Hauptsache die Leute haben Spaß und tanzen!

Eigentlich könnte man bereits nach diesem Satz einenText über das bunte Treiben des Körpa Klauz beenden.

Es wurde alles geschrieben, was man über den Rapper, Moderator und HipHop-Alleinunterhalter wissen muss.
Er ist ein personifiziertes „Live-Kunst-Erlebnis“, das die negativen Aspekte des Lebens für die Dauer seiner Shows dahin schickt, wo die Sonne nicht scheint. Positivität, gute Laune und ein friedliches Miteinander sind die Pfeiler, auf denen die Welt und Musik dieser Ein-Mann-Band fußt.
Es geht darum, vor der Bühne mit dem Äffle und dem Pferdle zu tanzen,um anschließend mit einem riesigen Mickey-Mouse-Handschuh abzuklatschen.
Mit seinem selbstkreierten Dancehall-Rap im Volxmusik-Style hebt er gemeinsam mit dem Publikum ab.

Partystimmung garantiert! Der HipHop-Kultur ist Körpa Klauz schon sehr früh verfallen. Ab seinem 14. Lebensjahr streifte er mit Sprühdosen bewaffnet durch die Straßen und Yards, um per Tags,Pieces und Throw-Ups das Erscheinungsbild Stuttgarts aktiv mitzugestalten. HipHop in allen Facetten prägte seine Jugend, denn nicht nur Graffiti übte eine unbändige Faszination auf den charismatischen Tausendsassa aus.
2001 schrieb er „Ich geh auf’s Amt Baby“ und brachte damit den ersten Stein seiner Rap-Laufbahn ins Rollen. Auch Beatboxing, Freestyle und Auflegen durften nicht im HipHop-Werdegang des sympathischen Schwaben mit haitianischen Wurzel fehlen.
Nur das mit dem Breakdance war nicht so ganz seine Sache.Na ja, immerhin verdiente er sich „dank“ überschaubarer Fähigkeiten auf der PVC-Matte seinen Künstlernamen.
Doch wer keine Headspins und Windmills beherrscht wie die Rocksteady Crew in ihren besten Jahren, muss bewegungstechnisch nicht automatisch völlig unfähig sein. Denn nach einer erfolgreich abgeschlossenen Artistenausbildung trat er in Varietés, Theatern und besetzten Häusern auf, wodurch er jede Menge Erfahrung sammeln konnte und eine gehörige Portion Lehrgeld bezahlte.
Dass dieser Körpa Klauz seitdem für die Bühne lebt, kann jeder Zuschauer seiner Rap-Shows bestätigen.

Auf einer Reise von HipHop über Reggae bis zu Electro in einer Art und Weise wie es sonst nur die großen Meister der Zeremonie zu inszenieren wissen, bekommt das Publikum eine Mischung aus Live-Konzert und Guerilla-Theater geboten.
Unterhaltsam, lebensbejahend und vor allem einmalig.

Körpa Klauz rappt wie ihm der Schnabel gewachsen ist und verzichtet dabei auf große Metaphern.

Sein Stil ist nicht verkopft eher frei aus dem Bauch heraus. So spricht er gestützt durch seinen authentischen HipHop-Background nicht nur die Kopfnicker mit riesiger Vinyl sammlung an, sondern alle weltoffenen Freunde von Tanz und Musik, die sich nicht von irgendwelchen Szenezugehörigkeiten abschrecken oder begrenzen lassen.

Da chillt die junge Familie ebenso auf Körpa Klauz‘ Konzerten wie die Stammgäste des hiesigen Jugendhauses.
Mit seinem nun erschienen en Album „Die Verhältnisse zum Tanzen bringen“ wird der Stuttgarter ein weiteres Kapitel seiner HipHop-Geschichte fertigschreiben.

Zehn Lieder, in denen Körpa Klauz vom Leben als Afroschwabe erzählt,
Kritik an Fernsehen und vergänglichen Modehypes äußert und lahme Füße gehörig in Bewegung bringt. Mit einer ausgedehnten Tour im Sommer wird er auch die Live-Tauglichkeit der neuen Stücke unter Beweis stellen.

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